Trauma – vom Erlebten befreien

Missbrauch, Gewalt, Verlust eines nahen Menschen, Katastrophen, Unfälle oder Krankheiten, aber auch Trennungen, Mobbing, Umzüge oder Arbeitsplatzverlust erschüttern und verwunden unsere Seele. Wir spüren Kummer, Tränen und Verzweiflung. Ob wir das Ereignis „nur“ als belastend oder aber als Trauma erleben, hängt davon ab, wie wir die Situation verarbeiten.

Rund ein Drittel der Opfer bleibt traumatisiert. Sie speichern das Geschehene, erleben es immer wieder – oft erst einige Monate oder auch Jahre später. Sie sind unfähig, den Stress eines erlebten Traumas abzubauen und erstarren in Hilflosigkeit. Die Entscheidung, sich aktiv zu wehren oder der Situation zu entfliehen, kann nicht getroffen werden.

Häufig werden die Symptome nicht bewusst wahrgenommen oder erkannt. Sie können sowohl seelisch als auch körperlich sein.

Mit professioneller Traumatherapie helfe ich Ihnen, die auslösende Störung gezielt aufzuarbeiten und
zu heilen.

Wie Traumata das Leben beeinflussen

Traumasymptome entstehen und aktivieren sich durch erstarrte Energie, die im Nervensystem gebunden ist und durch das Opfer nicht mehr selbst aufgelöst werden kann. Wird diese Energie, der Stress des erlebten Traumas, nicht mobilisiert, erinnern sich gleich oder zu einem späteren Zeitpunkt Körper und Seele – sie reagieren. Ganz unterschiedliche Beschwerden können das Leben der betroffenen Personen stark beeinträchtigen. Häufig liegen jedoch keine organischen Ursachen vor.

Mögliche Symptome:

  • Gefühle von Hilflosigkeit
  • Minderung des Selbstvertrauens und des Vertrauens in andere Menschen
  • Schuldgefühle
  • Ärger (ich wurde ungerecht behandelt, meine Regeln wurden durch andere verletzt)
  • Scham
  • Trauer
  • Flashbacks (das Gefühl, das Ereignis wieder zu erleben mit entsprechender Stressreaktion)
  • Intrusionen (sich aufdrängende, belastende Erinnerungen in Form von Bildern, Empfindungen, Flashbacks und Alpträumen)
  • Vermeidung von Orten, Tätigkeiten, Stichworten, die etwas mit dem Ereignis zu tun haben oder an das Trauma erinnern
  • Vermeidung von Gedanken, Gefühlen oder Gesprächen, die das Trauma zum Thema haben
  • Unfähigkeit, sich an wichtige Details der Situation zu erinnern
  • Emotionale Taubheit (Vermeidung von engen emotionalen Bindungen zu anderen Menschen, Einschränkung des Gefühlerlebens)
  • Übererregung: z. B. Einschlafstörungen/Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, erhöhte Aufmerksamkeit und Reizbarkeit, Irritierbarkeit oder Ausbrüche von Ärger
  • Konzentrationsschwierigkeiten